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The Elder Scrolls Online: Blackwood

Warum sich viele Veteranen auf die Gefährten freuen

Nicht nur in meiner Gilde „Die hungrigen Wölfe“ habe ich mit vielen über das folgende Kapitel „Blackwood“ vom Spiel „The Elder Scrolls Online“ gesprochen, sondern auch mit sehr vielen anderen Spielern und auch mit einigen Youtubern, die dieses Spiel spielen.

In einem sind sich alle einig: Sie freuen sich sehr auf die Gefährten, die im neuen Kapitel eingeführt werden.

Ja, ich gebe zu, ich selbst war zunächst nicht sehr davon begeistert, weil der Frust darüber, dass auch dieses Jahr wieder keine neue Klasse ins Spiel eingeführt wird, sehr tief lag. Alle waren zunächst gehiped, dass nun wieder Zeit ist, eine neue Klasse zu erhalten (wie es in den letzten Jahren ca alle 2 Jahre regelmäßig passierte) – und wir alle wurden zunächst maßlos enttäuscht.

Auch ich dachte mir zunächst: Warum lässt man das, was nahezu alle Spieler sehnsüchtig erwartet haben weg, nur um den Spielern unnötige Kampfpartner zur Seite zu stellen?

Sicher, für blutige Anfänger sind die Gefährten mit der Zeit nützlich. Allerdings müssen diese erst freigeschaltet werden und können somit auch nicht von Beginn an genutzt werden. Außerdem ist das farmen des passenden Gears wohl – laut Youtuber Kollegen, die Platz für den Testserver haben – langwierig und etwas nervig. Mit anderen Worten: Die Gefährten sind nur für Fortgeschrittene Spieler und Veteranen wirklich nützlich.

Warum also freuen sich soviele Veteranspieler nun auf die Gefährten?

Der Grund ist ganz einfach: Die Gefährten ersetzen Randomspieler!

Pro Spieler kann man einen Gefährten mit in die Gruppe nehmen. Hat man also zwei Spieler, ist eine 4er Gruppe voll und man kann nun – voraussichtlich ohne 30min bis 2 Std warten zu müssen – schneller in ein Random rein.

Das erfreut natürlich insbesondere Veteranen, die ja bekanntlich oft zu zweit Randoms laufen (zu zweit hat man die längsten Wartezeiten – insbesondere, wenn nach 1-2 Damagedealern gesucht wird).

Auch fortgeschrittene Spieler tun sich gerne zu zweit zusammen, um Randoms zu laufen. Ob die Gefährten hier einen guten Ersatz für Randomspieler bieten, wird sich zeigen. Erste Tests zeigen, dass die Gefährten nur höchsten 50% so gut sind, wie ein realer Spieler – wobei es da ja auch himmelweite Unterschiede aufgrund des Rangs und der Erfahrung gibt.

Veteranen allerdings, die i.d.R. die meisten Verliese alleine durchgespielt haben, haben bereits angekündigt, dass sie die Option der Gefährten sehr befürworten und sich entsprechend darauf freuen.

Somit hat Zenimax unterm Strich doch etwas richtig gemacht, indem nicht auf den lauten Schrei der Spieler gehört, sondern ein völlig neues „Kampfsystem“ eingefügt wurde.

Ich bin sehr gespannt, ob das Ergebnis auch so positiv ist, wie es aktuell den Anschein hat.

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